Nein, das ist kein Scherz. Wir meinen das sehr ernst. Unsere Herzfaser No 20 müsste eigentlich "Deutsche Sockenwolle" heißen. Weil sie nachhaltig ist, weil jede Faser aus Deutschland kommt, weil sie hier gesponnen und verarbeitet wird. Und weil sie Dank der Qualität auch ein wenig länger hält. 

 

Saubere Tierhaltung, kurze Transportwege, hohe Sozialstandards. Alles beginnt bei den Schäfern. Unsere Wolllieferanten hüten auf der schwäbischen Alb oder hoch im Norden, das heißt alle Fasern kommen von deutschen Herden, tierfreundlich, mulesing-frei, keine Massentierhaltung. Das steht für Tradition, heimische Produktion und hilft, hohe Sozialstandards und faire Bezahlung für alle zu gewährleisten.

 

Natur-Produkte verändern sich und die Welt. Zum Guten. Wollcharakter wird durch Farben und die entsprechende Verarbeitung geprägt. Unsere Herzfaser No 20 wird sich nach dem Verstricken und dem ersten Wässern verändern. Der natürliche Kalk aus dem Wasser unserer Färberei löst sich auf, die Wolle wird anschmiegsamer, weicher und sehr angenehm zu tragen. Das liegt daran, dass das Wasser der schwäbischen Alb einen sehr hohen Wasserhärtegrad besitzt, die Wolle nach dem Färben an der Luft getrocknet wird und keinerlei Weichmacher oder andere Chemikalien benutzt werden, die den Griff der Wolle verändern.

 

Je langer ein Produkt genutzt wird, umso nachhaltiger ist es. Selbst stricken gehört wohl zu den umweltfreundlichsten Produktionsverfahren, sich lange daran zu erfreuen ist aber genauso wichtig. Deshalb haben wir an unsere Sockenwolle ganz spezielle Ansprüche. Hohe Abriebfestigkeit, sie soll sich nicht so leicht durchlaufen und auch nicht pillen. Die Wolle unserer Schafe bringt, bedingt durch die Rassen und das Klima, keine extrafeinen Qualitäten hervor. Ergo, je stabiler die Faser desto haltbarer die Wolle.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, welche Cookies Sie erlauben möchten. Manage cookies